Optische Prüfungen

Die folgende Aufstellung erklärt kurz das Prinzip einiger unserer Methoden der optischen Prüfungen. Außerdem werden exemplarisch typische Anwendungsgebiete dargestellt:

Farbmessung

  • Eine Farbmessung kann über Farbmessgeräte oder Spektralphotometer unter verschiedenen genormten Beleuchtungs- bzw. Detektor-Geometrien erfolgen. Man erhält entweder Farbwerte im CIE-Lab-Farbenraum oder Spektralkurven.
  • Anwendungsgebiete: Qualitätskontrolle, Quantifizierung von Farbabweichungen, Metamerie, Überprüfungen der Farbkonstanz nach Umweltsimulationsprüfungen.

Glanzmessung

  • Bei der Glanzmessung wird der gerichtete Anteil der Reflexion einer Oberfläche bestimmt. Für die Messung stehen verschiedene genormte Messgeometrien (20°, 60° und 90°) zur Verfügung. Der Reflektometerwert wird auf einen Standard (schwarze polierte Glasplatte) bezogen.
  • Anwendungsgebiete: Qualitätskontrolle, Bestimmung des Glanzgrades oder von Glanzabweichungen nach Beständigkeitstests.

Lichtmikroskopie

  • Die Lichtmikroskopie ermöglicht die optische Untersuchung kleiner Strukturen.
  • Anwendungsgebiete: Schadensanalyse

Laserpartikelmessung

  • Partikel in einer Suspension streuen das Laserlicht. Anhand der Intensitätsverteilung im Beugungsbild kann auf die Größenverteilung zurückgerechnet werden.
  • Anwendungsgebiete: Qualitätskontrolle, Partikelgrößenverteilung, Tröpfchengröße in Emulsionen 

UV-Vis-Spektroskopie

  • In der Molekülspektroskopie kommt es zu einer Absorption bzw. Streuung des einstrahlenden Lichtes. Diese ist charakteristisch für bestimmte Molekülfragmente. Die aufgenommenen Spektren zeigen für bestimmte Molekülbestandteile spezifische Banden, wodurch sich besonders organische Materialien identifizieren lassen.
  • Anwendungsgebiete: Analyse organischer Bauteile, Polymercharakterisierung, Schadensfallanalytik, Flecken und Verunreinigungen, Analyse von Wettbewerbsprodukten, …